fabfamily.de - Fiona, Anke & Bernd

Bei den Komodo-Waranen auf Flores

Schwimmen mit Buckelwalen

Trekking in eine vergangene Zeit

Venezuela, 2006 - Roraima Tepui

Mai
2016

Belize, Karibik
Überlebenskampf in der Karibik
Mai 2016

Überlebenskampf in der Karibik

Ich öffne die Augen und versuche durch vorsichtiges Blinzeln das gleisend helle Sonnenlicht zu vertreiben. Langsam erkenne ich wieder Umrisse. Anke liegt immer noch regungslos neben mir. Wie schon seit Stunden. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich sie zuletzt etwas habe sagen hören. Aber sie atmet noch. Ganz langsam und ruhig, als würde sie schlafen. Die Sonne brennt auf der Haut – und auf dem Kopf. Innen drinne fühlt es sich an wie ein frisch aufgeschlagenes Spiegelei, das knisternd in der Pfanne zerläuft.

Wie lange liegen wir jetzt eigentlich schon in dieser unerträglichen Hitze? Stunden? Tage? Ich habe keine Ahnung. Jeder Versuch einen klaren Gedanken zu fassen, verpufft unter dem grellen Feuerball über uns sofort zu einer trockenen Staubwolke, die langsam über meinem Hirn herabrieselt. Und wo ist Fiona überhaupt? Einzelne Staubkörner formen langsam ein unscharfes Bild, das sich auf der glatten Rundung des Eigelbs widerspiegelt. Ach, ja – sie liegt ein paar Meter hinter uns im Sand eingegraben. Wir haben das Gemecker nicht mehr ertragen können und ihrem Wunsch nachgegeben. Nur ein paar Schaufeln Sand – und dann war Ruhe… […]

Februar
2016

Costa Rica
Turtlepower in Ostional
Februar 2016

Auf der Suche nach Meeresschildkröten

Turtlepower in Ostional

Wir waren gerade mit dem Bus in Cahuita, an Costa Ricas Karibikküste angekommen, als uns die Nachricht erreichte, dass die wohl letzte Massenankunft von Meeresschildkröten in Ostional für dieses Jahr gerade begonnen hatte. Genau auf der anderen Seite von Costa Rica – und genau eine Woche zu früh. So eine Scheiße…

Am Strand des kleinen, verschlafenen Ortes auf der Nicoya Peninsula kommen zwischen Juli und Dezember in bestimmten Nächten immer wieder zig-tausende „Olive Ridley Turtles“ an den Strand, um dort ihre Eier abzulegen. In manchen Nächten sind es dann sogar mehr als 1000 Schildkröten, die dort ihren Platz für ein Nest suchen und sich auch schon mal gegenseitig auf die Flossen treten. Die Möglichkeit bei so einem Naturschauspiel dabei zu sein wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. […]

Januar
2016

Nicaragua, Granada
¡vamos a la escuela!
Januar 2016

Über das Leben in Nicaragua und wie es ist wieder die Schulbank zu drücken

¡vamos a la escuela!

Es war fast dunkel, als wir nach einer kurzen Fahrt durch Granada bei unserer Gastfamilie abgesetzt wurden. Das Haus der 5-köpfigen Familie war recht klein und unser Zimmer für die nächsten Wochen war noch kleiner und zu dem auch noch fensterlos. Aber das war für den Anfang erst mal egal. Wir waren hauptsächlich froh darüber, endlich heile in Granada angekommen zu sein.

Fatima, die Mutter der Familie, war bemüht sehr langsam – aber eben doch nur in spanisch – zu sprechen. Ihre erste Frage an uns verstanden wir – im zweiten Anlauf – sogar schon. Die ausführliche Antwort lag natürlich sofort in meinem Kopf parat und musste nur noch in’s Spanische übertragen werden.
Ich suchte nach einer Übersetzung für das erste relevante Wort. Aber nach kurzer, angestrengter Suche in allen Ecken meines Kopfes musste ich feststellen, dass da nichts passendes zu finden war. Etwas Gestammel später versuchte ich beim nächsten Wort einzusetzen, mit ähnlichem Resultat. Ich beschloß meine geplante Ausführung zu reduzieren – auf ein beinahe ebenso aussagekräftiges, wenn auch inhaltlich nicht ganz korrektes: „no…“.

[…]

Januar
2016

Nicaragua, Granada
Wie gefährlich ist dieses Nicaragua eigentlich?
Januar 2016

Man braucht nur wenige Informationen, um den falschen Eindruck zu bekommen

Wie gefährlich ist dieses Nicaragua eigentlich?

„No hablo espanol“ („ich spreche kein Spanisch“) und „No se“ („keine Ahnung“) – mehr spanisch braucht man eigentlich nicht, um jede interessante Unterhaltung frühzeitig abzuwürgen. Deshalb hatten wir auch vor, unseren Nicaragua-Aufenthalt mit einem Sprachkurs zu beginnen.

Ursprünglich sollte Nicaragua deshalb unsere erste Station in Lateinamerika werden. Wir haben uns dann in Nepal aber dazu entschloßen, Costa Rica vorzuziehen, um mehr Zeit für Mittel- und Südamerika zu haben.
Sprachlich war das auch absolut kein Problem, da man in Costa Rica eigentlich fast überall ganz gut ohne Spanisch aus kommt. Und überraschenderweise sprachen wir sogar fast genau so viel Deutsch wie Englisch. Was nicht nur an anderen Reisenden lag, sondern auch daran, dass gefühlt jede dritte Unterkunft von deutschen Auswanderern geführt wird.

Günstig und auch recht komfortabel machten wir uns dann Anfang Dezember mit dem TransNica-Bus auf in Richtung Nicaragua.
Am Grenzübergang „Peñas Blancas“ war ganz ordentlich was los. […]

Dezember
2015

Halbzeit
Dezember 2015

Eine Zwischenbilanz nach 6 Monaten Weltreise

Halbzeit

Ein ganzes Jahr zu reisen ist manchmal ganz schön anstrengend – das können wir schon nach 6 Monaten sagen.
Dabei fühlt es sich eigentlich gar nicht so an, als wären wir schon ein halbes Jahr unterwegs. Viel erlebt haben wir in jedem Fall – leider ist davon noch lange nicht alles im Blog zu lesen. Aber die Tage sind hier (also fast überall wo wir sind und waren) kurz und die meist eher schlechte Internetverbindung ist auch immer wieder eine willkommene Ausrede die „Arbeit“ zu schieben… :-)

[…]

Dezember
2015

Sydney, Australien
In 7 Tagen von Darling Harbour zur Oper – und wieder zurück
Dezember 2015

Eine Woche in Sydney

In 7 Tagen von Darling Harbour zur Oper – und wieder zurück

Ursprünglich nur als notwendiges Übel im Reiseplan gelandet, um die langen Flüge mit Stopover-Tagen etwas zu entzerren, entwickeln sich die Großstadtbesuche für uns zu komfortablen „Alles-wie-zuhause“-Inseln.

Die Harbour Bridge und die Oper - beides gehört zwangsläufig zu einem Sydney-Besuch

Einziger Pflichttermin war eine routinemäßige Augenuntersuchung die wir wegen Fionas zurückliegender Rheumaerkrankung regelmäßig durchführen mussten. Auch in Australien wartet man beim Arztbesuch im Wartezimmer ganz gemütlich mit Zeitschriften und bekommt nach der Behandlung ein Gummibärchen in die Hand gedrückt. Das Gewohnte entspannte irgendwie ein bisschen… […]

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